
Ich sage es euch schon mal gleich vorweg es war genial J
In Indien ist bei solchen Trips meistens die An- und Abreise etwas eigen, beschwerlich wäre der falsche, zu negativ behaftete Ausdruck, denn im Endeffekt ist es immer noch lustig gewesen. Also, wir drei Mädls, Anne Sophie und ich, sind am Donnerstag Abend mit dem Bus von Vellore nach Bangalore gefahren, 5 Stunden, und sind um 4:30 in Bangalore am Busbahnhof gelandet, na ja dann war die große Frage – was tun jetzt, denn ein Lokal suchen wäre sinnlos, so sind wir mit dem Bus einfach zum Flughafen gefahren und haben dort bis zu Mittag auf unseren Flug gewartet. Wir mussten leider so komisch anreisen, denn der einzige Zug von Vellore nach Bangalore wäre erst in der Früh gefahren und dann hätten wir nur zwei Stunden bis zu unserem Abflug gehabt und hier in Indien ist es aber normal, dass der Zug so eine Stunde Verspätung hat und dann noch der Verkehr in der Großstadt, dass wäre sich einfach nicht ausgegangen.
Dann endlich, nach der ganzen Strapaze sind wir in GOA gelandet, wir wurden von einem Fahrer abgeholt und haben dann noch 1 ½ Stunden Fahrt in den Süden genossen – und dann endlich im Paradies gelandet.
Es war der Hammer, als wir angekommen sind, überall nur die Palmenhütten, keine Häuser, nur Palmen der Strand und das Meer, ich bin mir wie im falschem Film vorgekommen. Die erste Nacht haben wir in einer kleinen Hüttensiedlung, 6 Hütten, in der nur Europäer, die gleich einige Monate hier verbringen, teilweise Pensionisten, aber auch die Hippies, die einfach flüchten wollen, gewohnt. Die Hütte war mit einem kleinem Balkon, einem Schlafbereich und einem Bad mit WC ausgestattet, alles ganz einfach, aber was braucht man mehr ?
Wir sind natürlich gleich ins Meer gehüpft und haben dabei einen wunderschönen Sonnenuntergang genießen dürfen ...
Der Strand heißt Palolem beach und ist im Süden von Goa, er ist noch recht ruhig und man findet nur einfache Behausungen, vor allem die Hütten und keine Hotelkomplexe, was natürlich der Traum ist.
Wenn man im Meer geschwommen ist und zurück, aufs Land geschaut hat, waren nur Palmen und der Strand zu sehen, ... Ich hoffe die Berichterstattung ist erträglich für euch, aber wie ich gehört habe, habts ihr eh auch mitlerweile Frühling, dann haltet ihr das schon aus, hihihi.
Am nächsten Tag sind wir dann in unser eigentliches Quartier übersiedelt, San Francisco hat sich die Anlage geheißen, direkt am Strand, mit einem Restaurant dabei. Die Hütte war etwas kleiner, aber genauso aufgebaut und ja, was noch zu erwähnen ist, die Hütten sind nur mit einem Ventilator und Kaltwasser, was aber nicht wirklich kalt war, ausgestattet. Die Hütte hat uns pro Tag 14 Eur kostet und wir haben sie uns zu dritt geteilt, war somit eine 5 Eur für die Behausung J
Am Strand sind einige nette Lokale, alle mit Meeresblick und gutem Essen, es ist also nicht so, dass gar nichts los war, es war einfach alles stimmig, nichts übertrieben, auch von den Touristen, nicht überfüllt und angenehme Leute.
Was auch wirklich genial war, es hat europäisches Essen gegeben! Das klingt jetzt vielleicht etwas komisch, aber Alle, die schon mal länger weg waren, werden mich verstehen, ich habe letztes Jahr auch bei Hilde gelacht, als sie unbedingt Bruscetta essen wollte, auf jeden Fall hat es dort einen “echten“ Italiener gegeben und keine Ahnung, ob es auf Grund der zwei Monate war oder weil sie einfach wirklich gut war, die Pizza hat auf jeden Fall genial gut geschmeckt!!!
Einen Tag sind wir Richtung Norden, auf einen anderen Strand, Agonda beach gefahren. Ich sage nur Natur pur, total unberührt, dort es gibt es genau 10 Palmenhütten, 2 Lokale und sonst Strand, Meer und Umgebung. Für den einen Tag war es echt schön, denn der Strand war auch menschenleer, aber zum Urlaub machen.... vielleicht als total verliebtes Pärchen, aber ansonsten, etwas zu viel Nichts.
Auf diesem Strand haben wir die abartige Begegnung von männlichen indischen Touristen gehabt. Man muss sich vorstellen, die fahren einfach nur deshalb nach Goa, um sich die Bikinigirls anzuschauen. Anzuschauen ist vielleicht zu harmlos ausgedrückt anzustarren, angaffen, keine Ahnung. Echt der Hammer sie treten immer im Rudel auf, haben meistens ein Handy in der Hand und starren, bleiben auch vor einem stehen, und das ärgste ist, teilweise filmen sie auch, keine Ahnung wo man uns jetzt sehen kann, aber ehrlich, total ungeniert, bis ich ausgezuckt bin und sie aufgehört haben. Da liegt man seelenruhig auf einem wunderschönen Strand, genießt einfach das Leben, beobachtet dabei eine indische Familie, wie sie ihren Ausflug ans Meer, komplett bekleidet natürlich, denn ausziehen gibts nicht, genießen und dann kommt so ein wahnsinniger Inder mit einem Bier in der einen und einer Filmkamera in der anderen Hand daher und filmt uns drei Girls. Die Situationskomik könnte aus einem Haderfilm stammen;
Den Norden von Goa haben wir uns natürlich auch angeschaut, Old Goa, bekannt für die wunderschönen Kirchen, unter anderem eine Katharina Kathedrale und Panaji, ist eine schöne alte portugiesische Stadt, mit einem netten Flair.
Auf Grund des immer am Mittwoch statt findeten berühmten “flea market“ in Anjuna, sind wir für eine Nacht dort hingereist. Anjuna war früher die Hippiehochburg, mittlerweile wurden sie von den Technofreaks abgelöst, alleine aus diesem Grund ist der Markt schon einen Besuch wert, denn teilweise laufen dort Gestalten herum, unglaublich. Der Markt war ganz eigen, schwer zu beschreiben, muss man einfach selber erlebt haben, denn er ist sicher zwei Fußballfelder groß und man bekommt dort Alles, vor allem viel Silberschmuck, Gewand, Gewürze, Kunstgegenstände, einfach alles und das in der einer Menge, unbeschreiblich, ihr kennts mich und meine Vorliebe für Silber, ich war aber unfähig was zu kaufen, denn außer Silber, habe ich nichts mehr gesehen, es war einfach viel zu viel, keine Ahnung wahrscheinlich muss man ein zweits Mal hinkommen, dann weiß man zumindest, was einem erwartet, denn beim ersten Mal ist man einfach überfordert, zumindest ist es mir so ergangen.
In Anjuna haben wir in einem netten Quartier gewohnt, war aber diesmal ein gemauertes Haus, auch nicht direkt am Meer, also ohne Wellenrauschen. Der Strand war viel voller und er hat einfach nicht die nette Atmosphäre wie Palolem gehabt. Aber dafür haben in einem guten deutschem Restaurant Kaiserschmarrn gegessen, mehr muss ich eh nicht sagen...
Die Heimreise war nicht so spektakulär, wie die Anreise, obwohl sie auch genug Zeit in Anspruch genommen hat.
Jetzt haben die Studenten gerade ihre Examen und ich bin diesmal auch als Supervisor eingeteilt, rennt natürlich auch alles streng nach Regeln ab, ohne eigenes Papier usw., was aber witzig ist, hier dürfen auf einmal die Burschen neben den Mädls sitzen, muss ich mal fragen warum, denn die Burschen sind alle ganz abgelenkt ....
In Indien ist bei solchen Trips meistens die An- und Abreise etwas eigen, beschwerlich wäre der falsche, zu negativ behaftete Ausdruck, denn im Endeffekt ist es immer noch lustig gewesen. Also, wir drei Mädls, Anne Sophie und ich, sind am Donnerstag Abend mit dem Bus von Vellore nach Bangalore gefahren, 5 Stunden, und sind um 4:30 in Bangalore am Busbahnhof gelandet, na ja dann war die große Frage – was tun jetzt, denn ein Lokal suchen wäre sinnlos, so sind wir mit dem Bus einfach zum Flughafen gefahren und haben dort bis zu Mittag auf unseren Flug gewartet. Wir mussten leider so komisch anreisen, denn der einzige Zug von Vellore nach Bangalore wäre erst in der Früh gefahren und dann hätten wir nur zwei Stunden bis zu unserem Abflug gehabt und hier in Indien ist es aber normal, dass der Zug so eine Stunde Verspätung hat und dann noch der Verkehr in der Großstadt, dass wäre sich einfach nicht ausgegangen.
Dann endlich, nach der ganzen Strapaze sind wir in GOA gelandet, wir wurden von einem Fahrer abgeholt und haben dann noch 1 ½ Stunden Fahrt in den Süden genossen – und dann endlich im Paradies gelandet.
Es war der Hammer, als wir angekommen sind, überall nur die Palmenhütten, keine Häuser, nur Palmen der Strand und das Meer, ich bin mir wie im falschem Film vorgekommen. Die erste Nacht haben wir in einer kleinen Hüttensiedlung, 6 Hütten, in der nur Europäer, die gleich einige Monate hier verbringen, teilweise Pensionisten, aber auch die Hippies, die einfach flüchten wollen, gewohnt. Die Hütte war mit einem kleinem Balkon, einem Schlafbereich und einem Bad mit WC ausgestattet, alles ganz einfach, aber was braucht man mehr ?
Wir sind natürlich gleich ins Meer gehüpft und haben dabei einen wunderschönen Sonnenuntergang genießen dürfen ...
Der Strand heißt Palolem beach und ist im Süden von Goa, er ist noch recht ruhig und man findet nur einfache Behausungen, vor allem die Hütten und keine Hotelkomplexe, was natürlich der Traum ist.
Wenn man im Meer geschwommen ist und zurück, aufs Land geschaut hat, waren nur Palmen und der Strand zu sehen, ... Ich hoffe die Berichterstattung ist erträglich für euch, aber wie ich gehört habe, habts ihr eh auch mitlerweile Frühling, dann haltet ihr das schon aus, hihihi.
Am nächsten Tag sind wir dann in unser eigentliches Quartier übersiedelt, San Francisco hat sich die Anlage geheißen, direkt am Strand, mit einem Restaurant dabei. Die Hütte war etwas kleiner, aber genauso aufgebaut und ja, was noch zu erwähnen ist, die Hütten sind nur mit einem Ventilator und Kaltwasser, was aber nicht wirklich kalt war, ausgestattet. Die Hütte hat uns pro Tag 14 Eur kostet und wir haben sie uns zu dritt geteilt, war somit eine 5 Eur für die Behausung J
Am Strand sind einige nette Lokale, alle mit Meeresblick und gutem Essen, es ist also nicht so, dass gar nichts los war, es war einfach alles stimmig, nichts übertrieben, auch von den Touristen, nicht überfüllt und angenehme Leute.
Was auch wirklich genial war, es hat europäisches Essen gegeben! Das klingt jetzt vielleicht etwas komisch, aber Alle, die schon mal länger weg waren, werden mich verstehen, ich habe letztes Jahr auch bei Hilde gelacht, als sie unbedingt Bruscetta essen wollte, auf jeden Fall hat es dort einen “echten“ Italiener gegeben und keine Ahnung, ob es auf Grund der zwei Monate war oder weil sie einfach wirklich gut war, die Pizza hat auf jeden Fall genial gut geschmeckt!!!
Einen Tag sind wir Richtung Norden, auf einen anderen Strand, Agonda beach gefahren. Ich sage nur Natur pur, total unberührt, dort es gibt es genau 10 Palmenhütten, 2 Lokale und sonst Strand, Meer und Umgebung. Für den einen Tag war es echt schön, denn der Strand war auch menschenleer, aber zum Urlaub machen.... vielleicht als total verliebtes Pärchen, aber ansonsten, etwas zu viel Nichts.
Auf diesem Strand haben wir die abartige Begegnung von männlichen indischen Touristen gehabt. Man muss sich vorstellen, die fahren einfach nur deshalb nach Goa, um sich die Bikinigirls anzuschauen. Anzuschauen ist vielleicht zu harmlos ausgedrückt anzustarren, angaffen, keine Ahnung. Echt der Hammer sie treten immer im Rudel auf, haben meistens ein Handy in der Hand und starren, bleiben auch vor einem stehen, und das ärgste ist, teilweise filmen sie auch, keine Ahnung wo man uns jetzt sehen kann, aber ehrlich, total ungeniert, bis ich ausgezuckt bin und sie aufgehört haben. Da liegt man seelenruhig auf einem wunderschönen Strand, genießt einfach das Leben, beobachtet dabei eine indische Familie, wie sie ihren Ausflug ans Meer, komplett bekleidet natürlich, denn ausziehen gibts nicht, genießen und dann kommt so ein wahnsinniger Inder mit einem Bier in der einen und einer Filmkamera in der anderen Hand daher und filmt uns drei Girls. Die Situationskomik könnte aus einem Haderfilm stammen;
Den Norden von Goa haben wir uns natürlich auch angeschaut, Old Goa, bekannt für die wunderschönen Kirchen, unter anderem eine Katharina Kathedrale und Panaji, ist eine schöne alte portugiesische Stadt, mit einem netten Flair.
Auf Grund des immer am Mittwoch statt findeten berühmten “flea market“ in Anjuna, sind wir für eine Nacht dort hingereist. Anjuna war früher die Hippiehochburg, mittlerweile wurden sie von den Technofreaks abgelöst, alleine aus diesem Grund ist der Markt schon einen Besuch wert, denn teilweise laufen dort Gestalten herum, unglaublich. Der Markt war ganz eigen, schwer zu beschreiben, muss man einfach selber erlebt haben, denn er ist sicher zwei Fußballfelder groß und man bekommt dort Alles, vor allem viel Silberschmuck, Gewand, Gewürze, Kunstgegenstände, einfach alles und das in der einer Menge, unbeschreiblich, ihr kennts mich und meine Vorliebe für Silber, ich war aber unfähig was zu kaufen, denn außer Silber, habe ich nichts mehr gesehen, es war einfach viel zu viel, keine Ahnung wahrscheinlich muss man ein zweits Mal hinkommen, dann weiß man zumindest, was einem erwartet, denn beim ersten Mal ist man einfach überfordert, zumindest ist es mir so ergangen.
In Anjuna haben wir in einem netten Quartier gewohnt, war aber diesmal ein gemauertes Haus, auch nicht direkt am Meer, also ohne Wellenrauschen. Der Strand war viel voller und er hat einfach nicht die nette Atmosphäre wie Palolem gehabt. Aber dafür haben in einem guten deutschem Restaurant Kaiserschmarrn gegessen, mehr muss ich eh nicht sagen...
Die Heimreise war nicht so spektakulär, wie die Anreise, obwohl sie auch genug Zeit in Anspruch genommen hat.
Jetzt haben die Studenten gerade ihre Examen und ich bin diesmal auch als Supervisor eingeteilt, rennt natürlich auch alles streng nach Regeln ab, ohne eigenes Papier usw., was aber witzig ist, hier dürfen auf einmal die Burschen neben den Mädls sitzen, muss ich mal fragen warum, denn die Burschen sind alle ganz abgelenkt ....
