
Also vorletzte Woche war Anne, nach 6 Monaten, wieder für 10 Tage in Indien. Der Grund war, einige wissen es schon, ein Inder, denn sie ist, kurz bevor sie abgeflogen ist, mit Shirish zusammen gekommen. Die beiden sind ein indisches Liebespaar, wo nicht viel passieren darf, denn Shirish kommt aus einer streng gläubigen Bramahnen Familie. So könnt ihr euch sicherlich vorstellen, ist die ganze Liebesgeschichte nicht unbedingt die einfachste und vorallem für Anne wirklich nicht leicht.
Ich war gemeinsam mit Anne, Shirish und Shambhu 4 Tage in Kerala unterwegs, aber diesmal nicht am Meer, sondern in den Bergen.
Ich kann nur sagen es war genial!!!
Wir sind als erstes nach Thekkady gefahren, mit dem Nachtzug nach Chochin, sind dort im strömenden Regen um 3:00 Uhr in der Füh angekommen, haben die Stunden bis zum ersten Bus, auf Grund des Regens, am Bahnhof verbracht und sind dann um 6:30 Uhr mit den ersten Bus weiter gefahren. Die Anreise hat weitere 6 Stunden gedauert, aber die Landschaft hat die lange Busfahrt entschädigt, denn wir sind die ganzen Zeit in den Bergen unterwegs gewesen – ich kann nur sagen ein Traum und man sollte Busfahrtauglich sein. Die indische Busfahrer geben nämlich nur Gas und hupen - gebremst wird es in der Kurve bzw. erst dann, wenn man vor einem anderen Fahrzeug steht. Teilweise echt der Hammer was die zusammen fahren und auf Grund der angenehmen Kurvenausfahrtechnik, wurde es Shambhu schon ziemlich mulimig im Bauch, aber er hat es, ohne einen Zwischenfall, gemeistert. In Thekkady haben wir in einem zwei Tage altem Hotel gewohnt, darum war auch noch alles schön sauber und wir mussten keine erste Grobreinigung, wie normalerweise, vornehmen, dass einzige Problem war das Warmwasser, dass hat noch nicht funktioniert, darum haben wir wieder einmal bei der Rezeption,vorm duschen, für einen Kübel warmes Wasser anfragen müssen. Ich glaube, ich werde mir in Österreich auch eine indische Dusche, Kübel und kleiner Schüttbehälter, zulegen, denn das werde ich sicher vermissen…
Ich glaube ich muss nicht betonen, dass ich mit Anne und Shirish und Shambhu in einem Zimmer geschlafen haben.
Thekkady liegt auf rund 2000m und hat ein “geniales“ Klima, wirklich angenehm kühl und ist der Ausgangspunkt für den Besuch im Periyar Nationalpark. Am ersten Tag haben wir auf dem See eine Rundfahrt, in der Hoffung die Wildelefanten zu sehen, aber leider, sie wollten sich nicht zeigen. Ich glaube aber, dass die Bilder reichen, http://picasaweb.google.com/kathik.india/Munnar#, damit ihr sehts wie traumhaft es war. Am nächsten Tag haben wir dann eine dreistündige Wanderung mit einem Guide vom Nationalpark durch den Regenwald gemacht – war super schön. Die ganzen Geräusche, die man im Zoo, im Regenwaldhaus von den Tonbändern kennt, einmal live zu hören und auch die Gerüche, wirklich, es war urbeeindruckend. Natürlich das tollste waren die Laguren Affen, die auf den Bäumen neben uns gesessen sind, sie so von Baum zu Baum schwingen zu sehen… war wirklich toll.
Anne und Shirish haben sich die ganzen Zeit, in jeder freien Minute, unterhalten, denn in diesen paar Tagen mussten irgendwie alle Lebensplanungsfragen abgeklärt werden, denn als wir am Sonntag zurück gekommen sind, waren bereits Shirish Eltern dort, um Anne kennnen zu lernen.
Am nächsten Tag sind wir weiter nach Munnar gefahren und sind in einem ganz netten Hotel “green view“, 400 IRP, pro Zimmer, untergekommen. Über die Inhaber haben wir für den nächsten Tag eine 5 Stunden Trekkingtour gebucht, Startzeit 5 in der Früh. Es war unglaublich, awsome wie die Inder sagen, wir sind von 1700 auf 2100 m geganen und das ganze oberhalb der Wolkengrenze. Die Landschaft - ein Traum, runderhum nur Teeplantagen, ganz verträumt. Für Shirish und Shambhu war es die erste Trekkingtour in deren Leben, denn die Inder sind nicht ubedingt die Bewgungsfreudigsten, für 10m nehmen sie sich schon ein Auto (=Rikschah), ich kenn zwar auch ein paar Österreich, die den Indern gleichen, aber trotzdem machen wir viel mehr Bewegung, als die hier. Liegt aber wahrscheinlich an dieser oargen Hitze, die wir hier ständig haben, da verlernt man sich zu bewegen, als Selbstschutz, zum überleben ;-)
Unsere beiden Indere waren auch die siebten die den Gipfel, in den letzen drei Jahren, erklummen haben! Shambhu hatte beim Abstieg so seine Problem, denn die Felsen waren ziemlich rutschig und so hat er ein paar echt geniale Stürze hingelegt, aber alle ohne Verletzungen.
War schön auch hier in Indien, eine kleine Bergtour gemacht zu haben und ich kann nur jedem raten, der “god owns country“ (=Kerala) besucht, sich auch ein paar Tage vom Meer zu trennen und sich diese Seite anzuschauen.
Am Sonntag als wir wieder in VIT angekommen sind, durfte ich beim ersten Treffen zwischen Shirish’s Eltern und Anne dabei sein – war echt ein Erlbenis. Nach kurzer Vorstellung, ca. 5 Minuten plaudern, haben die Eltern von Shirish gemeint dass sie sicher nicht die Ringe für die Hochzeit zahlen, dass soll sich jeder selber besorgen, Anne bekommt einen Saree und den Goldschmuck, aber der Rest muss von ihrer Seite aus kommen. Gleich im Anschluß wurde sie dann gefragt, ob es sie eh nichts gegen eine join-Familie hat, denn das ist hier so üblich und außerdem müsse sie ja noch viel lernen. Anne hat nur mal geschluckt und gemeint, dass wir in Europa nicht in Großfamilien leben und sie es nicht will. Damit war der Punkt mal fürs erste erledigt, kein Kommentar oder so.
Der nächste Punkt, den sie beantworten musste, war, ob sie ihr Leben lang auf Fleisch und Alkohol verzichten kann, denn das ist in deren streng gläubigen Bramahnen Familie nicht erlaubt. Wo ich dann einmal kurz eine Diskussion angefangen habe, denn ich verstehe bis jetzt nicht, warum sie darauf verzichten muss, denn sie kann weiterhin Christin bleiben, auch wenn sie heiraten, also nicht so wie du Robert, soll aber trotzdem nach den Regeln einer Bramahin leben. Die Eltern konnten mir keine wirkliche Antwort geben, sie haben nur gemeint, es ist halt so und ausserdem ist es viel gesünder.
Ich kann nur sagen, dieses erste Gespräch war ziemlich direkt, ohne lange blabla gleich drauf los, wie die Inder halt sind. Aber die Eltern von Shirish haben Anne sofort gern gehabt und sie haben sich alle gut verstanden.
Nach dem Treffen und den gemeinsamen Tagen ist noch gar nichts fix, wie es bei den Beiden weiter geht. Denn nach Shirish’s Plan und dem seiner Mutter, sollten sie so bald wie möglich heiraten, auf Grund des Ansehens der Familie. Anne hat aber öfters wiederholt, bevor Shirish nicht zumindest einmal für länger in Frankreich war, um auch ihre Familie und Kultur kennnen zu lernen, heiratet sie sicher nicht. Somit muss Shirish das jetzt seinen Eltern beibringen und hoffen, dass sie akzeptieren.
Anne ist auch bei dem zwar kurzem Besuch nach doch 6 Monaten klar geworden, dass sie hier in Indien nicht für immer leben kann, dieses unorganisierte, der Dreck, der überall ist, nicht wirkich frei, im Sinne, machen zu können, was man will, zu sein…
Die beiden sind ein echt liebes Pärchen und ich hoffe sie schaffen es, die ganzen Problemchen unter einem zu Hut zu bekommen, aber im Moment wissen sie noch nicht einmal, wann sie sich wieder sehen werden.
Ich war gemeinsam mit Anne, Shirish und Shambhu 4 Tage in Kerala unterwegs, aber diesmal nicht am Meer, sondern in den Bergen.
Ich kann nur sagen es war genial!!!
Wir sind als erstes nach Thekkady gefahren, mit dem Nachtzug nach Chochin, sind dort im strömenden Regen um 3:00 Uhr in der Füh angekommen, haben die Stunden bis zum ersten Bus, auf Grund des Regens, am Bahnhof verbracht und sind dann um 6:30 Uhr mit den ersten Bus weiter gefahren. Die Anreise hat weitere 6 Stunden gedauert, aber die Landschaft hat die lange Busfahrt entschädigt, denn wir sind die ganzen Zeit in den Bergen unterwegs gewesen – ich kann nur sagen ein Traum und man sollte Busfahrtauglich sein. Die indische Busfahrer geben nämlich nur Gas und hupen - gebremst wird es in der Kurve bzw. erst dann, wenn man vor einem anderen Fahrzeug steht. Teilweise echt der Hammer was die zusammen fahren und auf Grund der angenehmen Kurvenausfahrtechnik, wurde es Shambhu schon ziemlich mulimig im Bauch, aber er hat es, ohne einen Zwischenfall, gemeistert. In Thekkady haben wir in einem zwei Tage altem Hotel gewohnt, darum war auch noch alles schön sauber und wir mussten keine erste Grobreinigung, wie normalerweise, vornehmen, dass einzige Problem war das Warmwasser, dass hat noch nicht funktioniert, darum haben wir wieder einmal bei der Rezeption,vorm duschen, für einen Kübel warmes Wasser anfragen müssen. Ich glaube, ich werde mir in Österreich auch eine indische Dusche, Kübel und kleiner Schüttbehälter, zulegen, denn das werde ich sicher vermissen…
Ich glaube ich muss nicht betonen, dass ich mit Anne und Shirish und Shambhu in einem Zimmer geschlafen haben.
Thekkady liegt auf rund 2000m und hat ein “geniales“ Klima, wirklich angenehm kühl und ist der Ausgangspunkt für den Besuch im Periyar Nationalpark. Am ersten Tag haben wir auf dem See eine Rundfahrt, in der Hoffung die Wildelefanten zu sehen, aber leider, sie wollten sich nicht zeigen. Ich glaube aber, dass die Bilder reichen, http://picasaweb.google.com/kathik.india/Munnar#, damit ihr sehts wie traumhaft es war. Am nächsten Tag haben wir dann eine dreistündige Wanderung mit einem Guide vom Nationalpark durch den Regenwald gemacht – war super schön. Die ganzen Geräusche, die man im Zoo, im Regenwaldhaus von den Tonbändern kennt, einmal live zu hören und auch die Gerüche, wirklich, es war urbeeindruckend. Natürlich das tollste waren die Laguren Affen, die auf den Bäumen neben uns gesessen sind, sie so von Baum zu Baum schwingen zu sehen… war wirklich toll.
Anne und Shirish haben sich die ganzen Zeit, in jeder freien Minute, unterhalten, denn in diesen paar Tagen mussten irgendwie alle Lebensplanungsfragen abgeklärt werden, denn als wir am Sonntag zurück gekommen sind, waren bereits Shirish Eltern dort, um Anne kennnen zu lernen.
Am nächsten Tag sind wir weiter nach Munnar gefahren und sind in einem ganz netten Hotel “green view“, 400 IRP, pro Zimmer, untergekommen. Über die Inhaber haben wir für den nächsten Tag eine 5 Stunden Trekkingtour gebucht, Startzeit 5 in der Früh. Es war unglaublich, awsome wie die Inder sagen, wir sind von 1700 auf 2100 m geganen und das ganze oberhalb der Wolkengrenze. Die Landschaft - ein Traum, runderhum nur Teeplantagen, ganz verträumt. Für Shirish und Shambhu war es die erste Trekkingtour in deren Leben, denn die Inder sind nicht ubedingt die Bewgungsfreudigsten, für 10m nehmen sie sich schon ein Auto (=Rikschah), ich kenn zwar auch ein paar Österreich, die den Indern gleichen, aber trotzdem machen wir viel mehr Bewegung, als die hier. Liegt aber wahrscheinlich an dieser oargen Hitze, die wir hier ständig haben, da verlernt man sich zu bewegen, als Selbstschutz, zum überleben ;-)
Unsere beiden Indere waren auch die siebten die den Gipfel, in den letzen drei Jahren, erklummen haben! Shambhu hatte beim Abstieg so seine Problem, denn die Felsen waren ziemlich rutschig und so hat er ein paar echt geniale Stürze hingelegt, aber alle ohne Verletzungen.
War schön auch hier in Indien, eine kleine Bergtour gemacht zu haben und ich kann nur jedem raten, der “god owns country“ (=Kerala) besucht, sich auch ein paar Tage vom Meer zu trennen und sich diese Seite anzuschauen.
Am Sonntag als wir wieder in VIT angekommen sind, durfte ich beim ersten Treffen zwischen Shirish’s Eltern und Anne dabei sein – war echt ein Erlbenis. Nach kurzer Vorstellung, ca. 5 Minuten plaudern, haben die Eltern von Shirish gemeint dass sie sicher nicht die Ringe für die Hochzeit zahlen, dass soll sich jeder selber besorgen, Anne bekommt einen Saree und den Goldschmuck, aber der Rest muss von ihrer Seite aus kommen. Gleich im Anschluß wurde sie dann gefragt, ob es sie eh nichts gegen eine join-Familie hat, denn das ist hier so üblich und außerdem müsse sie ja noch viel lernen. Anne hat nur mal geschluckt und gemeint, dass wir in Europa nicht in Großfamilien leben und sie es nicht will. Damit war der Punkt mal fürs erste erledigt, kein Kommentar oder so.
Der nächste Punkt, den sie beantworten musste, war, ob sie ihr Leben lang auf Fleisch und Alkohol verzichten kann, denn das ist in deren streng gläubigen Bramahnen Familie nicht erlaubt. Wo ich dann einmal kurz eine Diskussion angefangen habe, denn ich verstehe bis jetzt nicht, warum sie darauf verzichten muss, denn sie kann weiterhin Christin bleiben, auch wenn sie heiraten, also nicht so wie du Robert, soll aber trotzdem nach den Regeln einer Bramahin leben. Die Eltern konnten mir keine wirkliche Antwort geben, sie haben nur gemeint, es ist halt so und ausserdem ist es viel gesünder.
Ich kann nur sagen, dieses erste Gespräch war ziemlich direkt, ohne lange blabla gleich drauf los, wie die Inder halt sind. Aber die Eltern von Shirish haben Anne sofort gern gehabt und sie haben sich alle gut verstanden.
Nach dem Treffen und den gemeinsamen Tagen ist noch gar nichts fix, wie es bei den Beiden weiter geht. Denn nach Shirish’s Plan und dem seiner Mutter, sollten sie so bald wie möglich heiraten, auf Grund des Ansehens der Familie. Anne hat aber öfters wiederholt, bevor Shirish nicht zumindest einmal für länger in Frankreich war, um auch ihre Familie und Kultur kennnen zu lernen, heiratet sie sicher nicht. Somit muss Shirish das jetzt seinen Eltern beibringen und hoffen, dass sie akzeptieren.
Anne ist auch bei dem zwar kurzem Besuch nach doch 6 Monaten klar geworden, dass sie hier in Indien nicht für immer leben kann, dieses unorganisierte, der Dreck, der überall ist, nicht wirkich frei, im Sinne, machen zu können, was man will, zu sein…
Die beiden sind ein echt liebes Pärchen und ich hoffe sie schaffen es, die ganzen Problemchen unter einem zu Hut zu bekommen, aber im Moment wissen sie noch nicht einmal, wann sie sich wieder sehen werden.

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