
Die letzte Woche habe ich noch einmal, letztmalig, ausgenutzt, um neue Plätzchen hier in Indien zu erforschen.
Als erstes bin ich einmal nach Kanyakumari dem südlichsten Punkt Indiens gefahren. Ich kann nur sagen dieses Plätzchen hat was besonders, man kann es spüren, kommt wahrscheinlich daher, dass hier drei Meere zusammen stoßen. Ich war dort so ziemlich die einzige westliche Touristin, es waren fast nur Inder zusehen, was das ganze, für mich, noch einmal intensiver wirken hat lassen. Dieser Ort ist auch schon von einigen indischen Schriftstellern als was besonderes beschrieben worden und auch Einige haben den Platz als ihren Kraftplatz gefunden, unter anderem der indische Schriftsteller, dem gegenüber von der Bucht ein großes Denkmal gesetzt wurde, wie auch dem Philosophen . Ich habe es einfach genossen an der Kaimauer zu sitzen und den Indern beim baden zu zusehen. Es ist immer wieder ein Erlebnis. Denn für die Inder ist der Meerbesuch so ganz was anderes als für uns. Sie gehen, wie schon öfters beschrieben, mit ihrem Gewand hinein und die meisten haben eigentlich total Angst vorm Wasser und können auch nicht schwimmen, darum versuchen sie immer, bei einer auch nur bisschen größeren Welle, sofort an den Strand zurück zu laufen. Es kommen aber auch gleichzeitig viele Pilger an diesen Ort, die ihr rituelles Bad einnehmen. Unter anderem habe ich auch eine Gruppe von Nonnen mit ihren Schützlingen, die nach ihrem Verhalten nach, dass erste Mal das Meer gesehen haben und somit am Anfang gar nicht gewusst haben, was sie machen sollen, aber dann mit der Zeit so viel Spaß mit Wellen hüpfen gehabt haben, beobachten können. Die Inderinnen, auch wenn sie mit ihrem ganzen Salwa ins Wasser gehen, haben soviel Spaß, dass sie wieder zu Kinder werden. Nach dem Badespaß geht man aber dann gleich wieder und bleibt nicht noch ein bisschen am Strand sitzen, dass kennen sie nicht. Der Ort ist auch deshalb so einzigartig, weil man am gleichen Fleck Sonnenaufgang und Untergang sehen kann, natürlich nur unter der Voraussetzung, dass keine Wolken am Himmel sind, so wie bei mir. Der Sonnenaufgang sollte um 6:00 in der Früh sein, ich konnte ihn aber leider nicht beobachten, dafür habe ich aber die hunderten Inder bei ihrer Suche nach der Liesl (=Sonne)(Jakob, das war noch besser als in Darjeeling)und die Pilger beim ihrem morgendlichen Bad, beobachten dürfen.
Danach bin ich nach Trivandrum, ist die Hauptstadt von Kerala, in den Yoga Ashram Sivananda gefahren. Diesen Ashram besucht man hauptsächlich um Yoga zu machen und nicht aus philosophischen Gründen. Yoga bedeutet ja Disziplin und dementsprechend ist auch der Ashram organisiert, man muss um 5:30 aufstehen und um 22:00 heißt es Licht aus, sie überprüfen dreimal am Tag die Anwesenheit, es gibt nur zweimal am Tag Essen, man darf kein Mobile verwenden und es finden insgesamt zwei Yoga Klassen von jeweils 1 ½ Stunden statt. Also alles in allem, war das Yoga für mich super, aber der Rest war nicht meins. Es waren viel zu viele Leute dort, ca. 300 und alles nur Westler (!), sogar der Direktor ist ein Weißer und irgendwie habe ich bei niemanden gespürt, dass er die Arbeit dort gerne macht. Bei den Yoga Lehrern habe ich auch das Gefühl gehabt, dass sie alles so mechanisch machen, nicht so wie ich es bei meiner lieben Ex-Yogalehrerin Ursula kennen gelernt habe, die Yoga aus ihrer Überzeugung heraus unterrichtet hat, mit Liebe, das hat komplett gefehlt. Ich bin wirklich froh, dass das nicht meine erste Yoga Erfahrung war.
Am Freitag bin ich dann abgereist, noch einmal nach Varkala, am Strand, ans Meer zum baden gefahren. Nach der sehr faden Ayurveda Küche aus dem Ashram, haben nur Salz, keinen Knoblauch und Zwiebel, ist angeblich ungesund(?)verwendet, habe ich wieder das gute “spicy“ Essen und vor allem auch Fisch genossen.
Na und am Sonntag hat es dann leider Abreisen geheißen und ich bin mit dem Nachtzug, das letzte Mal heuer, zurück nach Vellore gefahren.
Jetzt hat die letzte Woche meines Indien Abenteuers angefangen, ich bin gerade dabei, die Abschiedspartys am Freitag und Samstag zu organisieren, ihr könnts sehen, ich bin schon eine halberte Inderin, weil ich das erst drei Tage vorher mache und nicht so wie in Österreich, zwei Monate vorher!!! Party ist vielleicht auch ein bisschen übertrieben, ich gehe einmal mit meinen Studenten-Freunden Essen und dann in eine Bar und am anderen Abend mit meinen Kollegen Freunden.
Als erstes bin ich einmal nach Kanyakumari dem südlichsten Punkt Indiens gefahren. Ich kann nur sagen dieses Plätzchen hat was besonders, man kann es spüren, kommt wahrscheinlich daher, dass hier drei Meere zusammen stoßen. Ich war dort so ziemlich die einzige westliche Touristin, es waren fast nur Inder zusehen, was das ganze, für mich, noch einmal intensiver wirken hat lassen. Dieser Ort ist auch schon von einigen indischen Schriftstellern als was besonderes beschrieben worden und auch Einige haben den Platz als ihren Kraftplatz gefunden, unter anderem der indische Schriftsteller, dem gegenüber von der Bucht ein großes Denkmal gesetzt wurde, wie auch dem Philosophen . Ich habe es einfach genossen an der Kaimauer zu sitzen und den Indern beim baden zu zusehen. Es ist immer wieder ein Erlebnis. Denn für die Inder ist der Meerbesuch so ganz was anderes als für uns. Sie gehen, wie schon öfters beschrieben, mit ihrem Gewand hinein und die meisten haben eigentlich total Angst vorm Wasser und können auch nicht schwimmen, darum versuchen sie immer, bei einer auch nur bisschen größeren Welle, sofort an den Strand zurück zu laufen. Es kommen aber auch gleichzeitig viele Pilger an diesen Ort, die ihr rituelles Bad einnehmen. Unter anderem habe ich auch eine Gruppe von Nonnen mit ihren Schützlingen, die nach ihrem Verhalten nach, dass erste Mal das Meer gesehen haben und somit am Anfang gar nicht gewusst haben, was sie machen sollen, aber dann mit der Zeit so viel Spaß mit Wellen hüpfen gehabt haben, beobachten können. Die Inderinnen, auch wenn sie mit ihrem ganzen Salwa ins Wasser gehen, haben soviel Spaß, dass sie wieder zu Kinder werden. Nach dem Badespaß geht man aber dann gleich wieder und bleibt nicht noch ein bisschen am Strand sitzen, dass kennen sie nicht. Der Ort ist auch deshalb so einzigartig, weil man am gleichen Fleck Sonnenaufgang und Untergang sehen kann, natürlich nur unter der Voraussetzung, dass keine Wolken am Himmel sind, so wie bei mir. Der Sonnenaufgang sollte um 6:00 in der Früh sein, ich konnte ihn aber leider nicht beobachten, dafür habe ich aber die hunderten Inder bei ihrer Suche nach der Liesl (=Sonne)(Jakob, das war noch besser als in Darjeeling)und die Pilger beim ihrem morgendlichen Bad, beobachten dürfen.
Danach bin ich nach Trivandrum, ist die Hauptstadt von Kerala, in den Yoga Ashram Sivananda gefahren. Diesen Ashram besucht man hauptsächlich um Yoga zu machen und nicht aus philosophischen Gründen. Yoga bedeutet ja Disziplin und dementsprechend ist auch der Ashram organisiert, man muss um 5:30 aufstehen und um 22:00 heißt es Licht aus, sie überprüfen dreimal am Tag die Anwesenheit, es gibt nur zweimal am Tag Essen, man darf kein Mobile verwenden und es finden insgesamt zwei Yoga Klassen von jeweils 1 ½ Stunden statt. Also alles in allem, war das Yoga für mich super, aber der Rest war nicht meins. Es waren viel zu viele Leute dort, ca. 300 und alles nur Westler (!), sogar der Direktor ist ein Weißer und irgendwie habe ich bei niemanden gespürt, dass er die Arbeit dort gerne macht. Bei den Yoga Lehrern habe ich auch das Gefühl gehabt, dass sie alles so mechanisch machen, nicht so wie ich es bei meiner lieben Ex-Yogalehrerin Ursula kennen gelernt habe, die Yoga aus ihrer Überzeugung heraus unterrichtet hat, mit Liebe, das hat komplett gefehlt. Ich bin wirklich froh, dass das nicht meine erste Yoga Erfahrung war.
Am Freitag bin ich dann abgereist, noch einmal nach Varkala, am Strand, ans Meer zum baden gefahren. Nach der sehr faden Ayurveda Küche aus dem Ashram, haben nur Salz, keinen Knoblauch und Zwiebel, ist angeblich ungesund(?)verwendet, habe ich wieder das gute “spicy“ Essen und vor allem auch Fisch genossen.
Na und am Sonntag hat es dann leider Abreisen geheißen und ich bin mit dem Nachtzug, das letzte Mal heuer, zurück nach Vellore gefahren.
Jetzt hat die letzte Woche meines Indien Abenteuers angefangen, ich bin gerade dabei, die Abschiedspartys am Freitag und Samstag zu organisieren, ihr könnts sehen, ich bin schon eine halberte Inderin, weil ich das erst drei Tage vorher mache und nicht so wie in Österreich, zwei Monate vorher!!! Party ist vielleicht auch ein bisschen übertrieben, ich gehe einmal mit meinen Studenten-Freunden Essen und dann in eine Bar und am anderen Abend mit meinen Kollegen Freunden.

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