Dienstag, 1. August 2017

diesmal geht es in die Mongolei und nach Altai


Morgen beginnt wieder ein neues kleines Abenteuer, ich fliege in die Mongolei, bliebe dort ca 14 Tage und dann geht es weiter in die Region Altai und dann nach Kasachstan. Bin gespannt was die Länder so zu bieten haben und was ich euch für Abenteuer erzählen kann; bis dahin alles Liebe

Sonntag, 22. November 2009

Es ist soweit - INDIEN ich komme wieder!!!

Nach einem Jahr Österreich - mit einer zweiwöchigen Unterbrechung in Burma - heißt es wieder ab nach INDIEN !!!
Ich freu mich schon riesig im Dezember rüber zu fliegen, bin aber auch schon sehr gespannt wie das Erlebnis INDIEN nach einem Jahr Unterbrechung wird - wird es so sein, als ob ich gar nicht weg war... oder wird alles fremd sein... keine Ahung, ich laß es auch mich zukommen....
CRAZY INDIA SEE YOU SOON :-)

Sonntag, 15. Februar 2009

wieder auf REISEN...

bin ja schon wieder recht lange im lande, darum treibt es mich schon wieder nach Asien...
diesmal begebe ich mich auf die spuren der so ziemlich der letzen seenomaden - nach Burma;
es sind zwar "nur" 14 tage aber ich denke mir die zeit werde ich voll ausnützen um so viele wie mögliche eindrücke zu sammeln.
also dann - bis bald back in vienna :-)

Freitag, 6. Februar 2009

HEIM KOMMEN


Jetzt bin ich seit fast eineinhalb Monaten wieder zu Hause, obwohl ich es am Anfang nicht so empfunden habe.
Es war sehr komisch zurück zu kommen, denn man kommt zurück und alle sind so wie immer, alles ist so wie immer, man trifft die Leute geht da und dort hin, alles alt, aber nur nach außen hin, denn augenscheinlich ist alles gleich, aber es fehlt ein Jahr dazwischen, ein ganzes Jahr.
Hier in Österreich haben die meisten das gleiche Jahr wie immer, zwar schon mit ein paar Ereignissen, leider nicht immer so schöne, die sicher auch manche Einstellungen verändert haben, erlebt, aber grundsätzlich war alles wie gehabt, wie die ganzen Jahre davor. Aber ich war ein Jahr ganz wo anders, in einer anderen Kultur, wo nichts gleich war wie hier und dann ist man von einer Sekunde auf die andere, oder besser gesagt nach 12 Flugstunden, wieder zurück und kommt sich wie ein Fremder in der eigenen Heimat vor.

Es ist schwer das zu erklären, denn eigentlich ist alles alt, bekannt, man weiß wo man hin gehen muss, um was einzukaufen, um dies oder jenes zu erledigen, aber wie man geht ist neu.
Der Weg erscheint einem neu, als ob alles neue bzw. andere Farben bekommen hätte.

Ich hab mich in Indien wie zu Hause gefühlt, habe meine Freunde, meine Arbeit gehabt, somit war mein Arbeitstag auch geregelt, habe mich zu hundert Prozent umstellen müssen, um in diesem anderen Land zurecht zu kommen. Dafür war es aber auch wichtig, dass ich viele Gewohnheiten von Österreich abgelegt habe und mir neue zugelegt habe, ich sag nur Kopf wackeln und mit Finger essen, aber jetzt muss ich mich wieder zurück umstellen, denn ansonsten erschwere ich mir hier das Alltagsleben und viele würden mich nicht verstehen.

Ich habe viele neue Sichtweisen für Dinge bekommen, die Wichtigkeit mancher Dinge hat sich sicher auch verändert, aber ich bin auch wieder froh, hier in zu sein, wo ich wieder alles machen kann, ohne nachdenken zu müssen, ob es eh ok ist, ich mir nicht mehr wie ständig auf einer großen Müllhalde oder einer Toiletteanlage vorkomme.

Ich glaube manche Wege werden ihre neue Farbe behalten, was auch gut so ist und nicht anders möglich wäre, denn sonst hätte ich in dem Jahr Indien was falsch gemacht.

Hallo neue Heimat!

Mittwoch, 10. Dezember 2008


Ich kann nur sagen, oarg ein Jahr Indien ist um!!!
Dieses Jahr war so spannend und ich habe soviel erlebt, dass es mir überhaupt nie so lange vorgekommen ist.

Ich kann nur nach einem Jahr sagen, dass ich hier her gekommen bin und so die Möglichkeit bekommen habe, Indien als eine Insiderin kennen und lieben zu lernen, war sicher eine meiner besten Entscheidungen!

Bei meiner Abschiedsfeier von meinen Kollegen, wurde ich gefragt, was für mich das imposanteste in Bezug auf meine persönlichen Erfahrungen in Indien war, schwierige Frage, aber eigentlich gibt es nur eine Antwort: die Herzlichkeit wie man als Fremder aufgenommen wird, denn bei all meinen Familienbesuchen bei meinen Freunden, war ich von der ersten Minute an ein Mitglied in der Familie und habe mich nie als Fremde gefühlt und sind wir uns ehrlich, wie lang dauert es bei uns, bis man so aufgenommen wird… auch hier in VIT, die Kollegen haben mich sofort als eine Ihresgleichen aufgenommen und da war keine Phase, na schau ma sie uns mal an und dann entscheid ma, ob ma sie wollen oder net.

Ich weiß ja auch jetzt schon, dass ich nächstes Jahr, soweit sich das mit meinen Job vereinbaren lässt, wieder nach Indien reisen werde, denn zwei meiner besten Freundinnen, Roopa und Devla werden heiraten, damit ist der Abschied auch nicht ganz so schwer!
Abgesehen davon, kann ich auch mit Sicherheit sagen, dass mich mein “crazy India“ sicher noch öfters sehen wird, denn da sind erstens noch viele Plätzchen offen, von denen ich euch noch in keiner Alltagsgeschichte erzählt habe, weil ein Jahr für dieses Land einfach viel zu kurz ist und zweitens wegen meiner Freunde.

Ich möchte mich aber auch einmal bei euch allen bedanken, für euren lieben Mails, die mir immer wieder gezeigt haben, dass ich zwar räumlich sehr weit weg bin, aber ihr mich alle nicht vergessen habts, war immer schön aus der Heimat zu lesen, auch wenn ich nicht immer alle Mails beantwortet habe, ich habe mich über jedes Einzelne gefreut!!! Aber jetzt freu ich mich noch mehr auf unser Wiedersehen und unsere persönlichen Treffen, ist doch gmiatlicher, als per Mail :-)
Namaste

Freitag, 28. November 2008

Geschichten aus dem Alltag: Kanyakumari und Sivanada Ashram


Die letzte Woche habe ich noch einmal, letztmalig, ausgenutzt, um neue Plätzchen hier in Indien zu erforschen.
Als erstes bin ich einmal nach Kanyakumari dem südlichsten Punkt Indiens gefahren. Ich kann nur sagen dieses Plätzchen hat was besonders, man kann es spüren, kommt wahrscheinlich daher, dass hier drei Meere zusammen stoßen. Ich war dort so ziemlich die einzige westliche Touristin, es waren fast nur Inder zusehen, was das ganze, für mich, noch einmal intensiver wirken hat lassen. Dieser Ort ist auch schon von einigen indischen Schriftstellern als was besonderes beschrieben worden und auch Einige haben den Platz als ihren Kraftplatz gefunden, unter anderem der indische Schriftsteller, dem gegenüber von der Bucht ein großes Denkmal gesetzt wurde, wie auch dem Philosophen . Ich habe es einfach genossen an der Kaimauer zu sitzen und den Indern beim baden zu zusehen. Es ist immer wieder ein Erlebnis. Denn für die Inder ist der Meerbesuch so ganz was anderes als für uns. Sie gehen, wie schon öfters beschrieben, mit ihrem Gewand hinein und die meisten haben eigentlich total Angst vorm Wasser und können auch nicht schwimmen, darum versuchen sie immer, bei einer auch nur bisschen größeren Welle, sofort an den Strand zurück zu laufen. Es kommen aber auch gleichzeitig viele Pilger an diesen Ort, die ihr rituelles Bad einnehmen. Unter anderem habe ich auch eine Gruppe von Nonnen mit ihren Schützlingen, die nach ihrem Verhalten nach, dass erste Mal das Meer gesehen haben und somit am Anfang gar nicht gewusst haben, was sie machen sollen, aber dann mit der Zeit so viel Spaß mit Wellen hüpfen gehabt haben, beobachten können. Die Inderinnen, auch wenn sie mit ihrem ganzen Salwa ins Wasser gehen, haben soviel Spaß, dass sie wieder zu Kinder werden. Nach dem Badespaß geht man aber dann gleich wieder und bleibt nicht noch ein bisschen am Strand sitzen, dass kennen sie nicht. Der Ort ist auch deshalb so einzigartig, weil man am gleichen Fleck Sonnenaufgang und Untergang sehen kann, natürlich nur unter der Voraussetzung, dass keine Wolken am Himmel sind, so wie bei mir. Der Sonnenaufgang sollte um 6:00 in der Früh sein, ich konnte ihn aber leider nicht beobachten, dafür habe ich aber die hunderten Inder bei ihrer Suche nach der Liesl (=Sonne)(Jakob, das war noch besser als in Darjeeling)und die Pilger beim ihrem morgendlichen Bad, beobachten dürfen.
Danach bin ich nach Trivandrum, ist die Hauptstadt von Kerala, in den Yoga Ashram Sivananda gefahren. Diesen Ashram besucht man hauptsächlich um Yoga zu machen und nicht aus philosophischen Gründen. Yoga bedeutet ja Disziplin und dementsprechend ist auch der Ashram organisiert, man muss um 5:30 aufstehen und um 22:00 heißt es Licht aus, sie überprüfen dreimal am Tag die Anwesenheit, es gibt nur zweimal am Tag Essen, man darf kein Mobile verwenden und es finden insgesamt zwei Yoga Klassen von jeweils 1 ½ Stunden statt. Also alles in allem, war das Yoga für mich super, aber der Rest war nicht meins. Es waren viel zu viele Leute dort, ca. 300 und alles nur Westler (!), sogar der Direktor ist ein Weißer und irgendwie habe ich bei niemanden gespürt, dass er die Arbeit dort gerne macht. Bei den Yoga Lehrern habe ich auch das Gefühl gehabt, dass sie alles so mechanisch machen, nicht so wie ich es bei meiner lieben Ex-Yogalehrerin Ursula kennen gelernt habe, die Yoga aus ihrer Überzeugung heraus unterrichtet hat, mit Liebe, das hat komplett gefehlt. Ich bin wirklich froh, dass das nicht meine erste Yoga Erfahrung war.
Am Freitag bin ich dann abgereist, noch einmal nach Varkala, am Strand, ans Meer zum baden gefahren. Nach der sehr faden Ayurveda Küche aus dem Ashram, haben nur Salz, keinen Knoblauch und Zwiebel, ist angeblich ungesund(?)verwendet, habe ich wieder das gute “spicy“ Essen und vor allem auch Fisch genossen.
Na und am Sonntag hat es dann leider Abreisen geheißen und ich bin mit dem Nachtzug, das letzte Mal heuer, zurück nach Vellore gefahren.

Jetzt hat die letzte Woche meines Indien Abenteuers angefangen, ich bin gerade dabei, die Abschiedspartys am Freitag und Samstag zu organisieren, ihr könnts sehen, ich bin schon eine halberte Inderin, weil ich das erst drei Tage vorher mache und nicht so wie in Österreich, zwei Monate vorher!!! Party ist vielleicht auch ein bisschen übertrieben, ich gehe einmal mit meinen Studenten-Freunden Essen und dann in eine Bar und am anderen Abend mit meinen Kollegen Freunden.