
Die letzten beiden Wochenenden war ich in Pondycherry. Ist ein netter Ort am Meer, der früher eine französische Kolonie war und aus dieser Zeit noch einen schönen alten französischen Stadtteil besitzt. Hier kann man wirklich vergessen, dass man sich in Indien befindet. Man kann in kleinen Gassen, mit schönen Häusern im Kolonialstil spazieren gehen und dabei die Ruhe geniessen, denn es gibt kein gehupe. Aber das wirklich besondere daran ist, dass man keinen Dreck auf den Strassen findet und alles schön geordnet wirkt. Dafür sind die Strassen aber auch leer, denn die Inder leben in “ihrem“ Stadtteil und somit findet auch dort das Leben statt.
Pondycherry ist auch sehr bekannt für seinen Ashram, der vom Sir Aurobindo 1920 gegründet wurde und dann von Mira Alfassa, die auch die “Mother“ genannt wird, übernommen wurde.
Etwa 10 km außerhalb der Stadt liegt Auroville, die Modellstadt. Aber wenn ihr bis jetzt noch nichts davon gehört habts, keine Angst, ich auch nicht, bevor ich hier her kam.
Diese Stadt wurde 1968 von “der Mutter“ gegründet. Sie hat Auroville definiert, als einen Platz auf der Erde, den keine Nation als ihr alleiniges Eigentum beanspruchen kann und an dem alle Menschen, egal welchen Geschlechts und welcher Nation, in Harmonie und Frieden, ein, der spirituellen Vervollkommung, gewidmetes Leben, verbringen können. Ihr Ziel ist es, in dieser Stadt, das Ideal der Menschlichen Einheit zu verwirkichen. Bei der Eröffnungszeremonie 1968 waren 126 Staaten vertreten und auch jetzt wird das Projekt von der UNESCO usw. unterstützt, nur damit ihr sehts, dass diese Stadt was seriöses ist.
Im Moment leben ca. 2000 Menschen in Auroville. Nach dem Tod der Mutter hat die indische Regierung die Verantwortung dieser Stadt übernommen und bestimmt die Gremien für die Verwaltung, denn der ursprüngliche Wunsch der Mutter war, dass acht Aurovilianer die “intuitive Intelligenz“ sind und so eine Intuition intellegent zum Ausdruck bringen, denn nach ihrer Vorstellung liegt es näher an der Wahrheit als alles andere. Aber bis dato war es nicht möglich, eine Auswahlmöglichkeit für diese acht Aurovilianer zu finden, daher wird sie durch diese Gremien verwaltet.
Ihr ursprünglicher Wunsch war auch, dass Geld in Auroville keine Bedeutung hat, sondern nur für die äußere Welt verwendet werden soll, auch das ist bis dato noch nicht möglich. Die Ausbildung, die sportlichen Aktivitäten und das wohnen sind zwar gratis, die Lebensmittelkosten sind sehr niedrig, es gibt auch seit kurzem die Möglichkeit Gewand kostenlos zu bekommen, aber für die Stromrechnungen usw. müssen die Rechnungen bezahlt werden… ohne Geld geht es halt dann doch nicht!!!
Die Aurovilianer leisten ihre Arbeit auf freiwilliger Basis und bekommen dafür eine kleine Entschädigung, mit der sie aber nicht auskommen und so müssen sie noch was dazu verdienen, um sich ihr Leben in Auroville zu finanzieren.
Es gibt in der Stadt ein Kultur-, ein Ärzte- und ein Ausbildungszentrum, in dem vom Kindergarten bis zur Highschool alles untergebracht ist. In Auroville soll die Erziehung niemals enden und es soll ein Platz des immerwährenden Frotschrittes und einer Jugend, die niemals altert, sein, so hat es die Mutter nieder geschrieben. Es sollen auch neue Unterrichtsmethoden entwickelt werden, denn nach Ansicht der Mutter, sollen die Kinder lernen, dass sie auf ihre innere Stimme hören sollen, denn die Lehrer sollten keine Lehrmeister sein, sondern sollten mehr helfen und Anleitungen geben und den Kindern zeigen, wie sie sich Wissen aneignen können.
Wie gesagt momentan leben ca. 2000 Menschen in Auroville, von denen ca 40 % Inders sind und der Rest kommt aus Europa.
Das Zentrum von Auroville ist das Matrimandir. Das Gebäude hat die Form eines goldenen Balles. Es wird auch als die Seele genannt, soll das Symbol der unviversellen Mutter, deren Wirkung die Schöpfung ist, darstellen. Im inneren dieser Kugel befindet sich nur ein Raum, der Platz der Konzentration, der Bemühung sein Inneres zu finden. Für diesen Raum hatte die Mutter eine ganz genaue Vorstellung, die von einem französischen Architekten umgesetzt wurde. Das Matrimandir ist kein religiöser Ort, jede Art von Ritualen sind verboten, auch Blumen und Räucherstäbchen, es soll ein reiner Platz zur Mediation sein.
Dieses Wochenende konnte ich Matrimadir besuchen, denn es ist nicht so leicht eine Bewilligung zu bekommne, man muss sich zumindest zwei Tag vorher anmelden.
Ich kann nur sagen, dass wenn wenn man einmal diese goldene Kugel von aussen gesehen hat und von diesem Raum gehört hat, dann muss man einfach rein gehen, um seine Neugierde zu stillen, die ja bei mir, wie ihr alle wisst, fast gar nicht ausgeprägt ist. Und ich kann nur im nach hinein sagen, ist es wirkich faszinierend, es hat sich ausgezahlt.
Der Weg, der einem zum Eingang führt, geht einmal symbolisch hinuter, denn niemand erreicht gerade weg sein Ziel. Vorm Eingang muss man sich die Schuhe ausziehen, denn im inneren ist alles weiß, weißer Marmor an den Wänden und weißer Teppich am Boden. Man bekommt sogar weiße Socken, damit man auch wirklich nichts beschmutzt! Im inneren herscht eine absolute Ruhe. Der Weg zum Raum der Konzentration führt entlang der Kugel in Form einer freischwebenden Rampe, natürlich auch mit weißem Teppichbelag, man nähert sich langsam seinem Ziel.
Und dann betritt man sein Ziel, den Meditationsraum, alles ist weiß, man sieht nur 12 Säulen, welche die 12 Monate symbolisieren sollen und eine Kristallkugel, die sich genau in der Mitte des Raumes befindet, sie hat einen Durchmesser von 70 cm. Genau über ihr, wird ein Sonnenstrahl eingeleitet und dieser durchbohrt mit seiner goldenen Farbe den Kristall. Außen an der Kugel ist ein Spiegel angebracht, der mit der Sonne mitwandert und somit immer die optimal Einstrahlung gewährt. Bei schlechtem Wetter und am Abend hilft das elektrische Licht, genau diesen Effekt zu erzeugen. Der Raum hat kein Fenster,er ist voll klimatisiert und die Türen sind im geschlossenen Zustand nicht sichtbar, nur die 12 Säulen und die Kristallkugel, die von vier goldenen Sternen getragen wird.
Ich kann nur sagen, dieser Raum hat was, alles weiß, diese gigantische Kugel in der Mitte, die nur mit einem Sonnenstrahl beleuchtet wird, die absolute Ruhe… wirklich ein idealer Platz zum meditieren und auftanken; Die gesamte Architektur des Matrimandir ist faszinierend, eine gigantische Umsetzung eines Traumes.
Wenn man das erste Mal Matrimandir besucht, darf man nur 10 Min. drinnen bleiben, beim nächsten Mal dafür aber eine Stunde.
Als ich von Auroville gehört habe, war mein erster Gedanke, eine Hippiekomune… aber wenn man wirklich dort ist und sieht, wie alles gut organisiert ist, wiviele Projekte laufen, wie sie auch die indische Bevölkerung integrieren, weiß man, dass da eine gewisse Ernsthaftigkeit dahinter steckt, den Traum der Mutter zu verwirklichen. Uns ein franz. Architekt ins Matrimandir geführt, die Bevölkerung dieser Stadt ist also komplettt gemischt, vom reichen Doktor aus Italien bis zum Mittellosen Nachbardorfbewohner aus Indien.
Ja ja - auch das ist Indien, die Schaffung eines Platzes zur Verwirklichung des Ideal der menschlichen Einheit.
Pondycherry ist auch sehr bekannt für seinen Ashram, der vom Sir Aurobindo 1920 gegründet wurde und dann von Mira Alfassa, die auch die “Mother“ genannt wird, übernommen wurde.
Etwa 10 km außerhalb der Stadt liegt Auroville, die Modellstadt. Aber wenn ihr bis jetzt noch nichts davon gehört habts, keine Angst, ich auch nicht, bevor ich hier her kam.
Diese Stadt wurde 1968 von “der Mutter“ gegründet. Sie hat Auroville definiert, als einen Platz auf der Erde, den keine Nation als ihr alleiniges Eigentum beanspruchen kann und an dem alle Menschen, egal welchen Geschlechts und welcher Nation, in Harmonie und Frieden, ein, der spirituellen Vervollkommung, gewidmetes Leben, verbringen können. Ihr Ziel ist es, in dieser Stadt, das Ideal der Menschlichen Einheit zu verwirkichen. Bei der Eröffnungszeremonie 1968 waren 126 Staaten vertreten und auch jetzt wird das Projekt von der UNESCO usw. unterstützt, nur damit ihr sehts, dass diese Stadt was seriöses ist.
Im Moment leben ca. 2000 Menschen in Auroville. Nach dem Tod der Mutter hat die indische Regierung die Verantwortung dieser Stadt übernommen und bestimmt die Gremien für die Verwaltung, denn der ursprüngliche Wunsch der Mutter war, dass acht Aurovilianer die “intuitive Intelligenz“ sind und so eine Intuition intellegent zum Ausdruck bringen, denn nach ihrer Vorstellung liegt es näher an der Wahrheit als alles andere. Aber bis dato war es nicht möglich, eine Auswahlmöglichkeit für diese acht Aurovilianer zu finden, daher wird sie durch diese Gremien verwaltet.
Ihr ursprünglicher Wunsch war auch, dass Geld in Auroville keine Bedeutung hat, sondern nur für die äußere Welt verwendet werden soll, auch das ist bis dato noch nicht möglich. Die Ausbildung, die sportlichen Aktivitäten und das wohnen sind zwar gratis, die Lebensmittelkosten sind sehr niedrig, es gibt auch seit kurzem die Möglichkeit Gewand kostenlos zu bekommen, aber für die Stromrechnungen usw. müssen die Rechnungen bezahlt werden… ohne Geld geht es halt dann doch nicht!!!
Die Aurovilianer leisten ihre Arbeit auf freiwilliger Basis und bekommen dafür eine kleine Entschädigung, mit der sie aber nicht auskommen und so müssen sie noch was dazu verdienen, um sich ihr Leben in Auroville zu finanzieren.
Es gibt in der Stadt ein Kultur-, ein Ärzte- und ein Ausbildungszentrum, in dem vom Kindergarten bis zur Highschool alles untergebracht ist. In Auroville soll die Erziehung niemals enden und es soll ein Platz des immerwährenden Frotschrittes und einer Jugend, die niemals altert, sein, so hat es die Mutter nieder geschrieben. Es sollen auch neue Unterrichtsmethoden entwickelt werden, denn nach Ansicht der Mutter, sollen die Kinder lernen, dass sie auf ihre innere Stimme hören sollen, denn die Lehrer sollten keine Lehrmeister sein, sondern sollten mehr helfen und Anleitungen geben und den Kindern zeigen, wie sie sich Wissen aneignen können.
Wie gesagt momentan leben ca. 2000 Menschen in Auroville, von denen ca 40 % Inders sind und der Rest kommt aus Europa.
Das Zentrum von Auroville ist das Matrimandir. Das Gebäude hat die Form eines goldenen Balles. Es wird auch als die Seele genannt, soll das Symbol der unviversellen Mutter, deren Wirkung die Schöpfung ist, darstellen. Im inneren dieser Kugel befindet sich nur ein Raum, der Platz der Konzentration, der Bemühung sein Inneres zu finden. Für diesen Raum hatte die Mutter eine ganz genaue Vorstellung, die von einem französischen Architekten umgesetzt wurde. Das Matrimandir ist kein religiöser Ort, jede Art von Ritualen sind verboten, auch Blumen und Räucherstäbchen, es soll ein reiner Platz zur Mediation sein.
Dieses Wochenende konnte ich Matrimadir besuchen, denn es ist nicht so leicht eine Bewilligung zu bekommne, man muss sich zumindest zwei Tag vorher anmelden.
Ich kann nur sagen, dass wenn wenn man einmal diese goldene Kugel von aussen gesehen hat und von diesem Raum gehört hat, dann muss man einfach rein gehen, um seine Neugierde zu stillen, die ja bei mir, wie ihr alle wisst, fast gar nicht ausgeprägt ist. Und ich kann nur im nach hinein sagen, ist es wirkich faszinierend, es hat sich ausgezahlt.
Der Weg, der einem zum Eingang führt, geht einmal symbolisch hinuter, denn niemand erreicht gerade weg sein Ziel. Vorm Eingang muss man sich die Schuhe ausziehen, denn im inneren ist alles weiß, weißer Marmor an den Wänden und weißer Teppich am Boden. Man bekommt sogar weiße Socken, damit man auch wirklich nichts beschmutzt! Im inneren herscht eine absolute Ruhe. Der Weg zum Raum der Konzentration führt entlang der Kugel in Form einer freischwebenden Rampe, natürlich auch mit weißem Teppichbelag, man nähert sich langsam seinem Ziel.
Und dann betritt man sein Ziel, den Meditationsraum, alles ist weiß, man sieht nur 12 Säulen, welche die 12 Monate symbolisieren sollen und eine Kristallkugel, die sich genau in der Mitte des Raumes befindet, sie hat einen Durchmesser von 70 cm. Genau über ihr, wird ein Sonnenstrahl eingeleitet und dieser durchbohrt mit seiner goldenen Farbe den Kristall. Außen an der Kugel ist ein Spiegel angebracht, der mit der Sonne mitwandert und somit immer die optimal Einstrahlung gewährt. Bei schlechtem Wetter und am Abend hilft das elektrische Licht, genau diesen Effekt zu erzeugen. Der Raum hat kein Fenster,er ist voll klimatisiert und die Türen sind im geschlossenen Zustand nicht sichtbar, nur die 12 Säulen und die Kristallkugel, die von vier goldenen Sternen getragen wird.
Ich kann nur sagen, dieser Raum hat was, alles weiß, diese gigantische Kugel in der Mitte, die nur mit einem Sonnenstrahl beleuchtet wird, die absolute Ruhe… wirklich ein idealer Platz zum meditieren und auftanken; Die gesamte Architektur des Matrimandir ist faszinierend, eine gigantische Umsetzung eines Traumes.
Wenn man das erste Mal Matrimandir besucht, darf man nur 10 Min. drinnen bleiben, beim nächsten Mal dafür aber eine Stunde.
Als ich von Auroville gehört habe, war mein erster Gedanke, eine Hippiekomune… aber wenn man wirklich dort ist und sieht, wie alles gut organisiert ist, wiviele Projekte laufen, wie sie auch die indische Bevölkerung integrieren, weiß man, dass da eine gewisse Ernsthaftigkeit dahinter steckt, den Traum der Mutter zu verwirklichen. Uns ein franz. Architekt ins Matrimandir geführt, die Bevölkerung dieser Stadt ist also komplettt gemischt, vom reichen Doktor aus Italien bis zum Mittellosen Nachbardorfbewohner aus Indien.
Ja ja - auch das ist Indien, die Schaffung eines Platzes zur Verwirklichung des Ideal der menschlichen Einheit.

